History
Die Geschichte der Carlhof GmbH
Der Firmenname CARLHOF ist eine Hommage an Carl Hofele, einen Aviation Pionier und Segelflugzeugbauer. Die Geschichte von Carlhof ist untrennbar mit der Familie Hofele verbunden – drei Generationen, die Technik, Design und Unternehmergeist geprägt haben. 110 Jahre Familientradition in Automobil- und Flugzeugtechnik,
Die Jahre 1915 – 2002
1915 – Die Anfänge bei Carl Benz & Cie.
Carl Hofele (geb. 1886) erlernt bei Carl Benz & Cie. in Mannheim-Waldhof die Konstruktion und Funktion von Benz-Flugzeugmotoren, mit damals schon 200 PS – der Startpunkt für eine bis heute wirksame Techniktradition.
1927–1928 – Pionierarbeit im Segelflug
Als Luftfahrtpionier konstruiert Carl Hofele gemeinsam mit Wolf Hirth mit die ersten Segelflugzeuge und gründet 1928 die Fliegergruppe Donzdorf e.V., einen der ältesten Luftfahrtvereine Deutschlands mit eigenem Flugplatz.
1946–70er-Jahre – Zweite Generation, der Unimog und eigene Unternehmen
Bruno Hofele beginnt 1946 bei Böhringer Maschinenbau in Göppingen und arbeitet im Konstruktionsbüro am Unimog mit, der 1951 von Daimler-Benz übernommen wird. Mit Beginn der 1950er Jahren wird Bruno Hofele Unternehmer, baut eine Gardinenweberei auf und startet in den späten 60er Jahren weitere Aktivitäten mit Campingfahrzeugen, Faltwohnwagen und Fertighausbau.
1977–1979 – Innovationen im Fahrzeugzubehör
Für die Familie Hofele wurde die erste Ski-Box der Welt entwickelt! Bruno Hofele konstruiert 1977 die weltweit erste Ski- und Sportbox fürs Autodach, lässt sie schützen und produziert die STAUFERLAND-Ski-Box. Diese Marke STAUFERLAND nutzen über Jahre u. a. durch den Daimler-Benz-Vorstand, sowie die deutsche Langlauf-Nationalmannschaft, die gesponsort wurde.
1983 – Gründung von HOFELE-DESIGN
Mit der dritten Generation startet 1983 die Fima HOFELE-DESIGN (Martin Hofele gründete die erste GbR und Michael Hofele wurde Partner in der GmbH). Geschäftsfeld: Fahrzeugumbauten, Fahrzeugspezialversionen und hauptsächlich Design und Entwicklung von Fahrzeugteilen für ein eigenes Programm und für die Automobil-Hersteller. Frühe Erfolge mit Bodykits und einem eigenen Programm an Doppelscheinwerfer-Grills. Sehr bald nationaler und internationaler Vertrieb. Vertriebsparter war u.a. der TECHNO-Verband mit seinen 160 Autohäusern.
1990er – Wachstum & OEM-Partnerschaften
- 1989: Erste Entwicklungen und Produktion für einen Fahrzeugimporteur in Japan
- 1990: Ersten Hofele-Händler in Taiwan und Japan.
- 1994: Werkszubehör bei VW – Doppelscheinwerfer-Grill für den Golf III
- 1995: Golf III Cabriolet Long (IAA), eine Golf Cabrio mit langem Kofferraum.
- 1998: 4.000 „Beetle“-Kinderfahrzeuge zur Markteinführung des New Beetle für VW Europa.
- Entwicklungspartnerschaften und Produktion für OEM Werke: für die Fahrzeughersteller Mazda, Mitsubishi, Suzuki, Hyundai, Audi, VW, Ford
- Mitte der 90er Jahre HOFELE-Händler in 41 Ländern der Erde.
- Großkunden wie ATU, HELLA
2000–2003 – Luxusprogramme & Designimpulse
- ab 2000: Ausbau des Programms für Luxuslimousinen; Trendsetter mit EVOPARTS-Sport-Endrohren.
- 2001: Vorstellung des Audi TT Spyder auf dem Auto-Salon Genf.
- 2002: Frühe Präsentation eines Single-Frame-Frontgrills für einen Audi.
- 2003: TT Spyder mit großem Single-Frame-Grill in Genf; Entwicklung des Smart-Zubehörprogramms.
Die Jahre 2003–2025
Nach dem erfolgreichen Aufbau von HOFELE-DESIGN, besonders als Entwicklungspartner und Produzent von Zubehörteilen im OEM-Industriebereich, setzte das Unternehmen ab 2003 auf eine neue, internationale Strategie in der Veredelung von Premiumfahrzeugen und entwickelte sich zur internationalen Luxusmarke.
2003–2007 – Neue Designs & internationale Projekte
- 2003–2004: Karosserie-Kits für Audi A8 D3 und VW Touareg, Audi Q7 und Porsche Cayenne.
- 2003–2007: Kooperation mit Lorinser Sportservice: Entwicklung des Designs für Mercedes CLS, SLK, S- und M-Klasse, sowie Produktion eines kompletten Smart-Zubehörprogramms.
- 2004: Einführung als Luxury Brand für die High-End-Modelle von Audi, VW Phaeton und Touareg, sowie Porsche Cayenne.
2007–2010 – Expansion nach China
- 2007: Gründung von HOFELE China in Dalian durch einen langjährigen chinesischen Partner zur Vermarktung der High-End-Audi- und VW-Programme. Handelsorganisation mit 13 Händlern in ganz China und Teilnahme an den großen Automessen in Shanghai mit eigenem Messestand.
- 2008: Einführung einer neuen Produktlinie für die Porsche-Modelle Boxster, Cayman und Cayenne.
- 2009: China wird zum wichtigsten und größten Markt für HOFELE-Modelle.
2010–2012 – Wachstum & Luxusstrategie
- 2010: Fertigstellung des neuen HOFELE-Glashauses mit Showroom, Konferenzräumen und Ausstellungsflächen.
- 2010: Auszeichnung mit dem „Sport Auto“-Award für das RS8-Konzept auf Basis des Audi A8.
- 2011: Luxury Development Strategy zur Positionierung von HOFELE als internationaler Premium-Tuner.
2015 – 100 Jahre Familientradition
- HOFELE feiert „100 Jahre Familientradition in Automobil- und Flugzeugtechnik“ am Standort Donzdorf.
2016–2018 – Herstellerstatus & Partnerschaft mit Daimler
- 2016: Registrierung als offizieller Fahrzeughersteller durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mit eigener VIN (WMI).
- 2017: HOFELE wird vom chinesischen Kraftfahrtministerium geprüft und zertifiziert und erhält danach für seine Fahrzeuge (auf Basis von Mercedes-Benz-Modellen) eine eigene Fahrzeugherstellernummer VIN.
- 2018: HOFELE-DESIGN wird offizieller Vertragspartner der Daimler AG und startet mit „HOFELE AUTO“ als Hersteller von umgebauten Komplettfahrzeugen auf Basis von Mercedes-Benz.
Der Slogan für die HOFELE Ausrichtung lautet: „Elegant, Sophisticated, with a touch of Sportiveness“.
2018–2022 – Internationale Erfolge & Übergang an Millennium
- HOFELE etabliert sich weltweit, besonders in China, wo die Marke zu einem gefragten Luxuslabel wird.
- 2019: Präsentation auf der weltgrößten Automesse China Auto Shanghai mit einem 400 m² großen Stand.
- 2021: Verkauf der Firmenanteile an die Firmengruppe Millennium Automotive.
- 2022: Umzug der gesamten Firma vom Standort Donzdorf nach Sindelfingen, direkt neben das Mercedes-Werk. Martin und Michael Hofele ziehen sich komplett zurück und treten in den Ruhestand.
2023–2025 – Neustart als Hofele GmbH
- Neufirmierung als Hofele GmbH mit neuen, Schweizer Anteilseignern und neuer Markenstrategie. Die Fahrzeugmarke wird auf „HOF“ umgestellt.
- Designchef: Der frühere Bugatti-Veyron-Designer Etienne Salomé.
Kooperationspartner 2026: CARLHOF und Autohaus Müller

Geschichte des Autohauses Müller in Donzdorf
Am 27.06.2026 feiert ‚Mercedes-Müller‘ sein 75-jähriges Jubiläum
In 3. Generation geführt von Familie Müller. Gegründet 1950 und seit 1951 Vertragswerkstatt für Mercedes-Benz.
Gegründet wurde das Autohaus von Wilhelm Müller anno 1950. In den Anfängen waren noch Motorräder und Motorroller die Hauptabsatzfahrzeuge. Doch ab 1950 wurde das prosperierende Unternehmen mit der offiziellen Ernennung zur Vertragswerkstatt für Mercedes-Benz, zum weithin geschätzten und bekannten ‚Mercedes-Müller‘, als Synonym für Qualität und engster Kundenbindung. In den Neunzigerjahren des letzten Jahrhunderts entwickelte sich für ‚Müller‘ der Markt für Oldtimer-Reparaturen und -Betreuung zu einem immer wichtigeren Unternehmenszweig und wurde dann in ‚Müller-Classic‘ gebündelt.
Die Wichtigkeit dieses überregional sehr bekannten Zweiges ‚Classic-Müller‘ zeigt sich auch durch die Präsenz eines ‚Müller‘-Zweigwerks in der Oldtimer-Manufaktur B 26 in Schwäbisch-Gmünd.
Zusätzlich zu klassischen Werkstattleistungen baut das Unternehmen unter der Leitung von Alexander Müller sein Portfolio stetig aus und erweitert das Angebot, um auf den aktuellen Wandel der Automobilbranche zu reagieren.
Bild unten: Dieser Mercedes-Oldtimer 170 VA, Baujahr 1951 und somit aus dem Gründungsjahr des Autohauses Müller, symbolisiert das Jubiläum des Autohauses, das Friederike und Alexander Müller in diesem Jahr feiern.


